Mikroseum in Jestetten
Entdecken Sie die kleinen Zeitzeugen, die Konrad Schlude in Szene setzt und so ins Sichtfeld seiner Gemeinde rückt.
Konrad Schlude, Leiter des Bildungswerks Jestetten:
Worum geht es beim Mikroseum von Jestetten und was bedeutet der Name?
Eine temporäre "Ausstellung" aus acht kleinen Kammern, die in einen Fichtenstamm eingelassen sind. Diese enthalten jeweils Objekte mit Bezug zu Jestetten. Das Mikroseum - kurz für Mikromuseum - soll den Betrachter auf die Besonder- und Schönheiten der Region aufmerksam machen.
Wo kann man sich die Werke anschauen?
Der Stamm ist an der Fridolin-Scheune im Burgweg aufgestellt - eine Referenz an die frühere harte Arbeit in Land- und Forstwirtschaft.
Wie ist die Idee zu dem Projekt entstanden?
Immer wieder habe ich festgestellt, dass es kleinere und größere Zeugen für spannende Geschichten gibt, der Zusammenhang aber nicht gesehen wird.
So ist die Idee aufgekommen, ein paar Objekte als 'besonders' zu markieren, indem ich diese ins Sichtfeld plaziere.
So ist die Idee aufgekommen, ein paar Objekte als 'besonders' zu markieren, indem ich diese ins Sichtfeld plaziere.
Die Ausstellung thematisiert auch die Frage, wie wir das historische Erbe bewahren können.
Wie aufwändig war/ist die Organisation dieses Projektes und wie sind Sie dabei vorgegangen?
Der Aufwand war recht gering. Da ich sowieso einen geeigneten Baum im eigenen Wald fällen musste, habe ich mir ein entsprechend langes Stück des Stammes mitgenommen und mich dann ohne Zeitdruck an die Bearbeitung gemacht. Lustig ist dabei, dass manche das mu als die Ohren des Osterhasen ansehen; immerhin kommt man so ins Gespräch mit den Leuten.
Wie ist die Resonanz Ihrer Gemeinde?
Natürlich gehen viele Leute auch nur vorbei, es gibt aber doch immer wieder Gespräche über den Hintergrund.
Kontakt: konrad@schlu.de














